Shanty-Chor Cuxhaven

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...der etwas andere Shanty-Chor

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Bückeburger Jäger in den Startlöchern

Cuxhaven und die Kurmusik: Diese Geschichte kann nicht ohne die Bückeburger Jäger geschrieben werden. Am Sonnabend beginnt ihr diesjähriges Gastspiel auf Cuxhavens Bühnen - verbunden mit einem Generationswechsel. Bereits im letzten Jahr stellte ihn Georg Wolff (92) dem Cuxhavener Publikum als neuen Dirigenten der Big Band Bückeburger Jäger vor: Patrick Dreier. Der studierte Trompeter und Spezialist für Barocktrompete hat sich in seinem Metier einen Namen gemacht.

So wurde er zum Beispiel Anfang Juli 2016 zu einem Konzert des Barockensembles der Opéra de Monte-Carlo, Les Musiciens du Prince, eingeladen, um bei einem Händel-Konzert zusammen mit der Mezzosopranistin Cecilia Bartoli im Schloss der Fürstenfamilie mitzuwirken. Aber auch als Dirigent ist er erfolgreich tätig und leitet unter anderem seit über 25 Jahren das große Werksorchester der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB AG). Schon im Sommer 1990 trat Patrick Dreier zum ersten Mal mit dem Kurorchester Bückeburger Jäger in Cuxhaven auf. Damals sprang er ein, als Georg Wolff kurzfristig Ersatz für den ausgefallenen ersten Trompeter benötigte. In dieser Zeit wirkte er auch zusammen mit dem Orchester bei einer Fernsehaufzeichnung von "Freut Euch des Nordens" (N 3) mit. Seit etwa 20 Jahren verstärkt Patrick Dreier die "Jäger" bei den großen Karnevalsveranstaltungen mit fünfstelligen Besucherzahlen in Düsseldorf und Köln und entlastet dort seit einigen Jahren zusammen mit einem Kollegen Georg Wolff bei der Orchesterleitung.

2017 wird Patrick Dreier die Leitung der Big Band übernehmen. Georg Wolff bleibt den Bückeburger Jägern eng verbunden. Am Sonnabend, 27. August, um 20 Uhr starten Patrick Dreier und die Big Band Bückeburger Jäger in der Kugelbake-Halle ihre Cuxhavener Kurkonzert-Saison 2016 zusammen mit dem Shanty-Chor Cuxhaven unter der Leitung von Udo Brozio. (red)

Cuxhavener Nachrichten, red, 26.08.2016

CN-Artikel
Das Freibad als Open-Air-Kulisse

Die dritte Auflage des "Open-Air der Blasmusik" im Langenaltheimer Freibad punktete nicht nur mit einem vielfältigen Musikprogramm, sondern auch mit blau-weißem Himmel und prächtiger Fackelscheinatmosphäre. Im Vorfeld stand Alfred Maderer als Bürgermeister und Leiter der gastgebenden Feuerwehrkapelle vor einer Grundsatzfrage. Dem Namen der Veranstaltung im puristischen Sinne treu bleiben oder neue Akzente zulassen? Der musikalische Rathauschef entschied sich für Letzteres. Und so gab es neben den Bläsern aus den Reihen der örtlichen Rothelme nicht nur die "Stadtkapelle Monheim" zu hören, sondern auch ungarische Tänze und den Shanty-Chor aus Cuxhaven zu erleben. Die Entscheidung kam bei den rund 500 Besuchern bestens an. Die wollten natürlich auch die tolle Abendstimmung im Freibad genießen, das bei Sonnenuntergang und danach bei Fackelschein und bunten Bühnenlichtern eine in der Tat bezaubernde Atmosphäre bereithält. Damit aber auch schon zu den ersten Klängen die Gäste herbeiströmten, gab es die "Happy Hour" in Sachen Eintrittspreise gleich zu Beginn.

Die Kinder stürzten sich auf die Hüpfburg, Eltern & Co nahmen an den Biertischgarnituren Platz und genossen bei Sonnenschein erst einmal die "Begrüßungs-Polka" der Feuerwehrkapelle Langenaltheim, die für den Auftakt sorgte. Beim "Marine- Marsch" wurde dann der "Anker gelichtet" (Maderer) und schon mal auf die Jungs von der Waterkant eingestimmt. Erst aber betonten die Musiker: "Wien bleibt Wien!" Eine Reihe "böhmischer Welthits" der Marke Ernst Mosch schloss sich an.

Als verspäteten Geburtstagsglückwunsch für Ursula Gräfin zu Pappenheim gab es den "Pappenheimer Marsch", dem sich ein romantisches Trompetensolo im Walzertakt anschloss. Bald darauf konnte Maderer dann den Shanty-Chor aus Cuxhaven im "schönsten Freibad ganz Bayerns" begrüßen. Erst im April hatte das Ensemble in der Mehrzweckhalle einen umjubelten Auftritt. Einen Gegenbesuch im hohen Norden gab es auch schon. Nun also ging es von dort wieder gen Süden. "Wir fühlen uns hier zu Hause!" so Chorleiter Udo Brozio. Wasser vor der Haustür gäbe es ja hier wie da - egal ob Freibadbecken oder Nordsee. Aber "das gute Wetter haben wir mitgebracht", fügte er hinzu.

Der Chor lud musikalisch zur Reise um die Welt, machte unter anderem am Shenandoah-Fluss und der von Freddy Quinn besungenen kleinen Insel halt. Kracher wie "Santiano" fehlten natürlich nicht, ebenso wie der weiße Sand und die Taschentücher in gleicher Farbe, mit denen seit jeher zuhauf den Matrosen beim Abschied nachgewunken wird.

Einen unvermuteten Augenschmaus bot nach dem Auftritt des Shanty-Chores eine ungarische Tanzgruppe. Sie war Teil einer 30-köpfigen Delegation aus Iszkaszentgyörgy, der Partnerstadt Pappenheims. Die Tanzpaare nutzten kurzerhand den Gehstreifen zwischen den Wasserbecken als exquisiten Laufsteg.

Einen Hingucker ganz anderer Art Iieferte im Verlauf des Abends dann ein "knallrotes Gummiboot", das zwar nicht rot war aber vor den Augen der Zuschauer zu Wasser gelassen wurde - natürlich zu den passenden Klängen des gleichnamigen Riesenhits, der auch heute noch partytauglich ist. Die Besucher feierten da gerne mit und ließen sich zugleich Hugo und Aperol Spritz, Schaschlik, Küchle, Steaksemmel und Rahmflecken munden. Für die Bewirtung sorgten die Feuerwehrkapelle sowie der Freibadkiosk.

Weißenburger Tagblatt, wt, 14.06.2016

Artikel Weißenburger Tagblatt
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Shanty-Chor Cuxhaven begeisterte in Bayern

Der Shanty-Chor Cuxhaven unter der Leitung von Udo Brozio trat kürzlich mehrmals in Bayern auf und wurde dort mit Begeisterung gefeiert. Der Regensburger Shanty-Chor hatte zum 5. Shanty-Festival eingeladen. Neben den Gastgebern nahmen dort noch der Shanty-Chor "De Klaashahns" aus Warnemünde und die Männer aus der nördlichsten Stadt Niedersachsens teil. Kirchen und Patrizierhäuser aus dem 13. und 14. Jahrhundert, wie man sie in dieser Form sonst nirgends nördlich der Alpen findet, prägen das Bild der einstigen Freien Reichsstadt Regensburg.

In dem voll besetzten Saal des Kolping-Kongress-Centrums trat der musikalische Botschafter unseres Nordseeheilbades mit bekannten Shantys und Seemannsliedern auf, auch mit einer Uraufführung: "Hey, Mädels von der Waterkant". Die Zuschauer waren vom Gesang des Chores von der Nordseeküste angetan und spendeten begeistert Beifall. Der Cuxhavener Chor nahm bereits am 1. Treffen des Shanty-Chores aus Regensburg, der jetzt gleichzeitig sein zehnjähriges Bestehen feierte, teil. Die drei Chöre verabschiedeten sich nach vier Stunden mit dem gemeinsam vorgetragenen Lied "Rolling home". Ein Teil des Cuxhavener Chores erlebte zusammen mit seinen mitgereisten fördernden Mitglieder am nächsten Morgen während eines Gottesdienstes im Regenburger Dom den unvergessenen Auftritt des berühmten Knabenchores "Regensburger Domspatzen".

Gegen Mittag ging die Fahrt weiter nach Langenaltheim, wo in der Mehrzweckhalle der Heimat- und Geschichtsverein Pappenheim unter Führung von Renate Prusakow einen Abend mit dem Titel "Von der Waterkant ins Frankenland" veranstaltete. Über 400 Zuschauer füllten die Halle, in der der Shanty-Chor Cuxhaven zusammen mit der Feuerwehrkapelle unter Leitung von Alfred Maderer für Stimmung sorgte. Die Sänger aus Cuxhaven absolvierten ein Programm, das noch lange in Erinnerung bleiben wird. Pappenheim ist den Cuxhavenern nicht gänzlich unbekannt, wird doch im Schloss Ritzebüttel an Feldmarschall Gottfried Heinrich zu

Pappenheim erinnert. In Ritzebüttel hatte er zur Zeit der Schwedenkriege sein Lager aufgeschlagen und dort Spuren hinterlassen. Die Cuxhavener Männer sangen sich in die Herzen der Zuschauer. "Shenandoah", John Cherokee", "Die Insel Niemannsland", "Santiano" und "Unter fremden Sternen" waren einige der musikalischen Hits, die der Chor vortrug.

Ehrengast dieser Veranstaltung war die bayerische Landtagspräsidentin Barbara Stamm. Jens Papendick, Tenor im Cuxhavener Shanty-Chor, machte bei seinem Lied einen Kniefall vor der in der ersten Reihe sitzenden Präsidentin. Das Publikum war begeistert, auch die beliebte süddeutsche Politikerin freute sich über Papendicks Auftritt. Udo Brozio konnte mit seinem Chor sehr zufrieden sein. Die Zuschauer dankten dem Chor mit donnerndem Applaus. Und dann gab es noch einen weiteren Höhepunkt: Der 1. Vorsitzende des Shanty-Chores, Dr. Jan Bühner, ernannte die Initiatorin des Konzerts, Renate Prusakow, zum Ehrenmitglied des Chores.

Am nächsten Tag gab der Cuxhavener Chor im Beisein des 1. Bürgermeisters Uwe Sinn und der 91-jährigen Gräfin Ursula zu Pappenheim ein Konzert auf dem Pappenheimer Marktplatz. Zum Abschluss der Tour durften die Cuxhavener einen Gottesdienst in der einzigartigen Pappenheimer Weidenkirche begleiten. Diese besteht nur aus in die Erde gesteckten Bündeln von Weidenruten. Passend zum Gottesdienst trug der Chor sanfte maritime Lieder vor. Der Chor, die mitfahrenden Frauen und die fördernden Mitglieder bedankten sich bei Günter Brosowsky, der diese Reise wieder vorzüglich organisiert hatte. Die Pappenheimer lieben offensichtlich "ihren" Shanty-Chor, denn bereits am 10. Juni singen die Männer aus Cuxhaven wieder in Pappenheim, dann bei einem zünftigen "Open-Air-Konzert" mit bayerischer und maritimer Musik.

Cux-Kurier, Peter Mordhorst, 25.05.2016

Cux-Kurier Artikel
Impressionen von der Chorreise nach Regensburg

Am 08.04.2016 brach der Shanty-Chor Cuxhaven gemeinsam mit seinen treuen Fans auf zu einer mehrtägigen Chorreise nach Regensburg und Pappenheim. Die geplanten Auftritte u.a. in der außergewöhnlichen Weidenkirche und bei der Feuerwehrkapelle Langenaltheim unter dem Motto "Von der Waterkant ins Frankenland" waren ein voller Erfolg.

Wolfgang und Marianne Fahl haben die Reise im Bild festgehalten und die Fotos für die Galerie zur Verfügung gestellt inklusive Dokumentation und Erläuterung. An dieser Stelle ein dickes DANKE dafür!

Viel Spaß beim Stöbern direkt hier in der Galerie:
Chorreise


cs, 24.05.2016


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