Shanty-Chor Cuxhaven

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...der etwas andere Shanty-Chor

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Per Klick in die Shanty-Welt

Traditionsreiches Chor-Treffen hat jetzt unter www.tag-der-shanty-choere.de eine eigene Homepage

Einmal im Jahr wird Cuxhaven zur Shanty-Hauptstadt. Dann nämlich, wenn der traditionsreiche "Tag der Shanty-Chöre" stattfindet. Den Veranstaltungsdauerbrenner können Shanty-Fans ab sofort auch im Internet entdecken. Christina Schimmel, Webmasterin der Cuxhaven-Homepage www.cuxiland.de, hat den Online-Auftritt www.tag-dershanty-choere.de gestaltet.

Auf Betreiben von Udo Brozio, Leiter des Cuxhavener Shanty-Chors, und in Zusammenarbeit mit Bert Tuchscherer (Shanty-Chor) sowie mit Unterstützung durch Marina Albers und Gisela Plambeck (Nordseeheilbad Cuxhaven GmbH) ist ein umfangreicher, zweisprachiger Web-Auftritt entstanden.

Einer der Schwerpunkte liegt auf den Informationen zur kommenden Veranstaltung am 20. und 21. Juni 2015. Unter dem Menüpunkt "Das Event" werden alle
Shanty-Fans fündig, wenn sie vorab wissen möchten, welcher Chor wann und wo auftritt und wie sich das Programm des maritimen Gala-Abends gestaltet.

Aber auch die lange Geschichte des "Tags der Shanty-Chöre" kommt selbstverständlich nicht zu kurz. In keinem anderen Ort treffen sich seit so langer Zeit so
viele Shanty-Chöre aus dem In- und Ausland. Einige tausend Sänger lernten in den vergangenen Jahren das Nordseeheilbad Cuxhaven kennen. Entstanden ist die Veranstaltung im Jahr 1974, als Mitglieder des Shanty-Chors Cuxhaven zusammen mit der Kurverwaltung eine Idee verwirklichten und Shanty-Chöre aus anderen Städten zu einem Treffen nach Cuxhaven einluden, um gemeinsam zu singen. Diese lange Tradition wird in der Rubrik "Historie" dokumentiert – mit Auszügen aus den Programmheften vergangener Jahre, Zeitungsberichten und der Jubiläumsbroschüre zum 25. "Tag der Shanty-Chöre" im Jahr 1999.

Interviews, Einblicke hinter die Kulissen und einige persönliche Anmerkungen runden das Bild ab und liefern einen umfassenden Gesamteindruck von dem Event, das längst zu einem Höhepunkt im Cuxhavener Veranstaltungskalender geworden ist und jährlich mehrere tausend Besucher anlockt.

Wer darüber hinaus etwas über die verschiedenen Arten von Shantys, früher reine Arbeitslieder, und deren Herkunft erfahren möchte, wird schnell feststellen,
dass Shantys und Seemannslieder keineswegs gleichzusetzen sind. Für die teilnehmenden Chöre gibt es eine Rubrik "Teilnehmer-Infos" mit wichtigen Adressen
und einem Ortsplan, in dem alle Auftrittsorte mit Adressen markiert sind. Hinter dem Menüpunkt "Cuxhaven" verbergen sich bebilderte Infos zur Stadt und den
Kurteilen und selbstverständlich fehlen auch Kontaktformular und Gästebuch nicht.

Cuxhavener Nachrichten, Christian Mangels, 01.04.2015

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Erste Rote Laterne im April 2015

Am Gründonnerstag, den 02.04.2015, 20.00 Uhr, öffnet der Shanty-Chor Cuxhaven in der Kugelbakehalle zum 306. Male die Tür zu seiner "Roten Laterne", die vor 40 Jahren uraufgeführt wurde und sich mit der Musik, den heiteren Döntjes und reichlich Seemannsgarn zu einer Traditionsveranstaltung gemausert hat.

Ort der Handlung ist diesmal wieder die Hafenkneipe mit viel Stimmung und viel Humor. Eine Bayerin (Marion Schossig) erscheint in der Kneipe, um dort ihren Bruder, den Seppl Kraxenhuber (August Sönnichsen) aufzusuchen. Der glänzt jedoch durch Abwesenheit. Es wird vermutet, dass er sich noch auf einem Schiff befindet.

Aber es gibt dann doch noch eine zünftige Wiedersehensfeier. Bis dahin erleben die Zuschauer lustige Einlagen und Begebenheiten. Ein Hulamädchen aus Hawaii sorgt für Stimmung und Neptun tauft bei der Äquatortaufe einen Kneipengast, der unmögliche Sünden begangen hat. Zu den Höhepunkten gehört wieder die Döntjesrunde mit Jens Papendick und Max Birkhahn.

Mit alten und neuen Liedern, die hervorragend zur "Roten Laterne" passen, wird das Programm abgerundet.

Peter Mordhorst, 10.02.2015

Rote Laterne
Standing Ovations in der Döser Kirche

Shanty-Chor gab viel beklatschtes Konzert in St. Gertrud

Fast 900 Euro für Gemeindearbeit gespendet

Zu seinen musikalischen Wurzeln kehrte jetzt der Shanty-Chor Cuxhaven bei seinem schon zur Tradition gewordenen Konzert in der St.-Gertrud-Kirche in Cuxhaven-Döse zurück. In Vertretung für Pastor Detlef Kipf begrüßte die Kirchenvorsteherin Kirsten Koth-Geißler die Anwesenden in der voll besetzten Kirche und wies auf die lange Verbundenheit mit dem Chor hin. Für die Sänger war es mittlerweile der 13. Auftritt in der Döser Kirche.

Das aktuelle Konzert wird sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben. Chorleiter Udo Brozio hatte einmal mehr mit seiner gekonnten Liedauswahl besondere musikalische Akzente in dem Gotteshaus gesetzt. Anspruchsvolle Seemannslieder in Verbindung mit klassischen Shantys, aber auch Gospels und irische Lieder wurden vorgetragen. Lieder wie "Shenandoah" und "Molly Malone" gehörten ebenfalls zu dem Programm wie "Five o‘clock in the morning" und "Stille auf dem Meere".

Ein Lied, mit dem der Shanty-Chor Cuxhaven in der Fernsehsendung "Kein schöner Land" bundesweit vertreten war, durfte ebenfalls nicht fehlen: "John Cherokee", das Lied von einem versklavten Indianer aus Alabama. Flott ging es zu bei "We are going down", "Can the circle" und "Cottonfields". Das Lied "Frieden auf deinem Weg" animierte die Zuhörer zum Mitsingen. Mit dem amerikanischen Choral "Nearer my God to thee" - wunderbar vorgetragen von einem der insgesamt neun Vorsänger - klang ein wunderschöner Konzertabend aus.

Das begeisterte Publikum dankte dem Shanty-Chor mit anhaltendem Applaus und "Standing Ovations". Die Kollekte des Abends in Höhe von fast 900 Euro ist ein echter Rekorderlös. Das Geld ist für die Gemeinde-Arbeit der St.-Gertrud-Kirche vorgesehen.

Cuxhavener Nachrichten, Jens Potschka, 03.02.2015

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Voller Tradition und Tiefgang

55-minütiger Beitrag über Shantys und Seemannslieder als erstes im Bayerischen Rundfunk zu hören

Shantys und Seemannslieder im Bayerischen Rundfunk? Das passt, fand Kathrin Seyfahrt und erstellte ein 55-minütiges Feature für die Sendereihe „Musik der Welt“, das im Dezember auf BR Klassik zu hören war. Mit dabei in tragender Rolle: Der Shanty-Chor Cuxhaven. Und auch der Bogen zu Joachim Ringelnatz und damit dem Cuxhavener Ringelnatz-Museum wurde geschlagen.

Schließlich habe Ringelnatz Beziehungen sowohl zu Cuxhaven und der Küste als auch zu München, wo er lange wohnte, erklärt Kathrin Seyfahrt, die jetzt Erika Fischer, der Vorsitzenden der Ringelnatz-Stiftung Cuxhaven, die CD der Sendung für das Archiv des Museums übergab.

Der Beitrag ist auch auf der Homepage des Shanty-Chors Cuxhaven (Menüpunkt "Galerie") zu hören, möglicherweise auch bald auf anderen Radiokanälen. Basierend auf dem amerikanischen Lied "Oh Shenandoah" – eingespielt von verschiedenen Interpreten wie Bruce Springsteen oder Santiano – zeigt die Autorin die Bedeutung der Shantys und Seemannslieder auf. Wichtiger Ratgeber dabei: Udo Brozio, Leiter des Shanty-Chors Cuxhaven, der Hintergrundinformationen zu den traditionellen Arbeitsliedern der Seeleute liefert. Zu unterschiedlichen Arbeiten gab es die passenden Lieder, die in der Radiosendung auch vorgestellt werden.

Viele der Hörbeispiele stammen vom Shanty-Chor Cuxhaven. Dessen Leiter Udo Brozio hat schon mehrmals Texte von Ringelnatz vertont. Auch Ringelnatz' Beziehung zum Shanty ist daher Teil der Sendung.

Hauptstadt der Shantys

Nach der Ausstrahlung gab es viele positive Reaktionen – besonders erfreut war Kathrin Seyfahrt über die der ISSA (International Shanty and Seasong Association). Udo Brozio: „Diese Fachleute bewerten Cuxhaven als Shanty-Hauptstadt Deutschlands. Dieser Bedeutung sind sich viele bei uns überhaupt nicht bewusst.“ Der Tag der Shanty-Chöre – im Jahr 2015 zum 50. Mal – habe weithin erheblichen Stellenwert.

Kathrin Seyfahrt wohnt in München, doch die Beziehung zur Küste ist stark: Sie ist gebürtige Hamburgerin, ihre Urgroßmutter aber stammte aus Döse. "In unserer Familie ist immer viel von Cuxhaven erzählt worden und ich habe als Kind viel Zeit hier verbracht." Dass dies heute auch so ist, dafür sorgt ihr in Cuxhaven wohnender Lebensgefährte. So entstand auch der Kontakt zum Shanty-Chor Cuxhaven: "Ein Konzert des Shanty-Chors in der St.-Petri-Kirche machte mich neugierig." Groß war ihr Erstaunen, als die Kirche rappelvoll war. Eine CD kam noch am gleichen Abend mit nach Hause und Kathrin Seyfahrts Interesse, daraus mehr zu machen, war geweckt.

Blick in die Welt

In der Reihe "Musik der Welt" hatte sie sich zuvor der traditionellen Musik der Inseln Mauritius und Rodrigues sowie der weltlichen und christlichen Musik Äthiopiens gewidmet. Hier befand sich auch ihr erster Arbeitsschwerpunkt in der Entwicklungshilfe: Mit Karlheinz Böhm und seiner Hilfsorganisation "Menschen für Menschen". Hier schmiedete sie den Entschluss, eine eigene Hilfsorganisation zu gründen: Elf Jahre alt ist inzwischen ihr Verein "Wunschträume – Netzwerk für Mädchen und Frauenprojekte e.V.", mit dem sie in Burkina Faso eine private Schule, einen Kindergarten, eine Kranken-, Geburts- und Mutter-Kind-Station unterstützt sowie Brunnen gebaut hat. Ebenso konnten mithilfe der Organisation unter anderem Gesundheitsberaterinnen und -berater ausgebildet, eine Krankenstation mit Solarenergie ausgestattet sowie ein Ausbildungszentrum für Frauen errichtet werden. Eine Arbeit, die auch den Shanty-Chor Cuxhaven begeistert, der jetzt einen Euro pro verkaufter CD für die Wasserversorgung in Burkina Faso spendet.

Cuxhavener Nachrichten, Maren Reese-Winne, 10.01.2015

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