Shanty-Chor Cuxhaven

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...der etwas andere Shanty-Chor

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Von der Waterkant ins Frankenland

Anfang April 2016 ist es mal wieder soweit! Im Rahmen einer Chorreise nach Regensburg und Pappenheim tritt der Shanty-Chor Cuxhaven mal wieder in Pappenheim auf, wenn es heißt "Von der Waterkant ins Frankenland". Auf www.pappenheim-aktuell.com wird dieser Auftritt wie folgt angekündigt:

Einen ganz besonderen musikalischen Abend wird es am Sonntag, 10.April in der Langenaltheimer Mehrzweckhalle geben. Unter dem Motto von der Waterkant ins Frankenland hat der Heimat- und Geschichtsverein Pappenheim & Ortsteile e.V. die zweite Auflage eines Gemeinschaftskonzerts mit dem Shanty-Chor Cuxhaven und der Feuerwehrkapelle Langenaltheim organisiert. Als Schirmherrin des Konzerts hat die Präsidentin des Bayerischen Landtags Barbara Stamm ihr Kommen zugesagt.

Kartenvorverkauf in der Tourist Information Pappenheim und bei der Gemeindeverwaltung Langenaltheim.

cs, 07.03.2016

Foto: pappenheim-aktuell.com
Shanty-Chor füllte Döser St. Gertrud-Kirche

Fast 400 Zuschauer füllten die Döser St.-Gertrud-Kirche beim jüngsten Konzert des Shanty-Chores Cuxhaven unter der Leitung von Udo Brozio. Sie erlebten einen abwechselungsreichen Abend, der vielen Zuhörern sicherlich noch lange in guter Erinnerung bleiben wird. Bereits zum vierzehnten Male trat der Chor in der am nördlichsten gelegenen Kirche Niedersachsens auf. Dort in Döse hat der Männerchor seine Wurzeln. 1968 als Döser Shanty-Chor gegründet, wurde er 1974 zum Shanty-Chor Cuxhaven umbenannt.

Pastor Detlef Kipf leitete das Konzert mit einfühlsamen und humorvollen Worten ein. Chorleiter Udo Brozio beeindruckte auch diesmal wieder mit einer gelungenen Liedauswahl. Sanfte maritime Lieder und Shanties gehörten zum aktuellen Programm, das immer wieder mit Beifall bedacht wurde. Neben anderen war auch "Boatswain shouts", wunderbar von Jens Papendick vorgetragen und "Shenandoah" mit Wilhelm Mayensohn ein musikalischer Höhepunkt. Einfühlsame Lieder wie "Ave Maria der Meere" mit Bert Tuchscherer, "Molly Malone" und "Insel Niemandsland" mit Wolfgang Fahl wechselten sich ab mit schwungvollen Gesangsstücken wie "Cotton fields", "Can the circle be unbroken" und "Roll the cotton" mit Arno Seidler. Ganz neu im Repertoire war "Pearly Shell" vorgetragen von Sven Koch. Mit "Leise kommt die Nacht" klang der stimmungsvolle Konzertabend aus.

Chorleiter Udo Brozio, der auch die Moderation übernommen hatte, konnte mit seinem Chor, der zu den großen in der deutschen Shanty-Szene gehört, einmal mehr zufrieden sein. Das begeisterte Publikum dankte dem Shanty-Chor Cuxhaven mit lang anhaltendem Applaus. Die Kollekte des Abends in Höhe von 664 Euro kommt der Gemeindearbeit zugute. Der Termin für das nächste Kirchenkonzert steht schon fest: Am letzten Freitag im Januar 2017 wird der Chor abermals in Döse zu Gast sein.

Cuxhavener Nachrichten, jp, 05.02.2016

CN-Artikel
Musikalische Akzente gesetzt

Der Shanty-Chor Cuxhaven gab im Lüdingworther Bauerndom ein beeindruckendes Konzert

In der vollbesetzten Lüdingworther St. Jacobi-Kirche gab der Shanty-Chor Cuxhaven sein schon zur Tradition gewordenes Konzert, das noch lange in Erinnerung bleiben wird. Pastorin Astrid Friedrichs, die Mitinitiatorin dieses Konzertes war, begrüßte die Anwesenden und wies auf die lange Verbundenheit mit dem Chor hin.

Chorleiter Udo Brozio gelang es, mit seinem Chor besondere musikalische Akzente zu setzen. Natürlich sind für einen Shanty-Chor Kirchenauftritte ungewöhnlich, doch dieser Auftritt begeisterte alle Kirchenbesucher gleichermaßen. Sicher auch ein Verdienst des Chorleiters, der das Repertoire hervorragend
zusammenstellte. Es wurden sehr anspruchsvolle Seemannslieder in Verbindung mit klassischen Shanties und Gospels gesungen. Lieder wie "Pearly Shells" und "Molly Malone" gehörten ebenfalls zum Programm wie "We are going down" und "Stille auf dem Meere".

Neben deutschen und englischen Texten wurde auch in französischer und spanischer Sprache gesungen: "Hardi les gars" und "La Bamba". Auch das weltberühmte "Shenandoah", wunderbar vorgetragen von einem der insgesamt neun eingesetzten Vorsänger, durfte in dieser Umgebung nicht fehlen. Mit dem Friedenslied und dem amerikanischen Choral "Nearer my God to thee" klang ein wunderschöner Konzertabend aus.

Das begeisterte Publikum dankte dem Shanty-Chor mit anhaltendem Applaus und stehenden Ovationen. Die Kollekte des Abends in Höhe von 650 Euro wurde zwischen der Kirchengemeinde Lüdingworth und dem Shanty-Chor Cuxhaven geteilt. Der Shanty-Chor rundete seinen Beitrag auf 500 Euro auf und spendete den Erlös dem Cuxhavener Palliativnetz Elbe-Weser e.V.

Cuxhaven Kurier, ku/hwi, 13.12.2015

Artikel Cuxhaven-Kurier
Weihnachten in Badehose und andere Abenteuer

"Es schneit, es schneit", sangen die Tanzmäuse und hüpften leicht wie Schneebälle über die Bühne. Die Mädchen vom ATSC unter der Leitung von Sabine Lenz-Breuer sorgten für einen
gelungenen Einstieg in die Veranstaltung "Weihnachten auf See" des Shanty-Chors Cuxhaven in der voll besetzten Kugelbake-Halle.

Das stürmische Wetter am Sonntagnachmittag bot Moderator Peter Mordhorst einen passenden Einstieg: "Auf der Nordhalbkugel ist es um diese Jahreszeit für Seefahrer gefährlich, anders als auf der Südhalbkugel, wo sie gemütlich in der Badehose Weihnachten feiern können." Und so bot der Shanty-Chor unter der Leitung von Udo Brozio Lieder aus Ländern, die so ein Schiff auf seiner Tour ansteuert. "Ave Maria der Meere", "Rudolf the red-nosed reindeer" und den Wunsch aller Matrosen "Weihnachten bin ich zu Haus, wenn auch nur im Traum". Und dann kam es doch! Das unvermeidliche Lied! "Nicht schon wieder", stöhnte Mordhorst und er schmunzelte dabei. Und nun wollten es alle sehen und hören: Die Weihnachtsbäckerei, entzückend dargeboten von den Tanzmäusen. Die Truppe bekam einen riesigen extra Applaus.

Neben einigen neuen oder selten gesungenen Liedern hatte der Shanty-Chor ein weiteres unterhaltsames Programm vorbereitet. So erzählte ein ehemaliger Kapitän aus seinem Leben. Günter Brosowsky interviewte Wolfgang Gewiese, der 43 Jahre als Hochseefischer auf See verbracht hatte, davon allein 27 als Kapitän auf dem Fangschiff "Kiel". "Vier Mal war ich Weihnachten zu Hause", erinnerte er sich. "Weihnachten auf See war immer sehr emotional. Wir hatten aber einen guten Koch, einen gelernten Pralinenmacher. Da war an Heiligabend ein besonderes Essen sicher, wenn ich bei stürmischer See dafür sorgte, dass die Kombüse nicht über Kopp ging. Von den 68 Mann Besatzung waren 35 Portugiesen, die in der Mannschaftsmesse, in der wir alle feierten, das Ave Maria sangen. Das ging unter die Haut." Der Kapitän i. R. hielt an dieser Stelle inne. Und fuhr ernüchternd fort: "Am ersten Weihnachtsfeiertag ging’s um sechs Uhr morgens wieder an die Arbeit." Viele Abenteuer erlebte er mit seiner Crew. Einmal wurde er in Kanada verhaftet wegen angeblichen Unterschlagens von 400 Tonnen Kabeljau, aber nachher wieder freigesprochen. "Ich wollte nie zur See und schon gar nicht in die Fischerei, aber heute kann ich mir nichts Interessanteres und Faszinierenderes mehr vorstellen", schloss Gewiese seine Ausführungen, denen das Publikum noch stundenlang hätte zuhören können.

Nach der Pause wartete ein weiterer Höhepunkt, der jedes Jahr bei den Zuhörern für Spannung und bei Peter Mordhorst zu Schwitz-Attacken führt. Klappt’s oder klappt’s nicht? Na, die Verbindung zu einem echten Schiff, nicht draußen vor Cuxhaven, sondern weit weg, am Äquator zum Beispiel. Diesmal meldete sich nach kurze Pause der Kapitän Ulrich Lamprecht von der "Alexander von Humboldt II". "Zurzeit sind wir bei Cran Canaria, die Sonne scheint und die Besatzung ist an Land, Kaffee trinken oder so", kam die Stimme des Kapitäns durch den Verstärker. "Weihnachten sind wir wohl auf Teneriffa oder Las Palmas, aber wir haben zwei Köche an Bord, die uns verwöhnen werden." Im Frühjahr wird die Alexander von Humboldt II dann in Bremerhaven anlegen. "Übrigens können auf dem Segelschulschiff auch Gäste eine Reise buchen", verriet Mordhorst.

Mit humorvollen Geschichten und vielen Shantys ging ein kurzweiliger Nachmittag zu Ende, von dem Zuhörerin Christa Aschenbrenner sagte: "Ich bin extra fürs Wochenende aus Baden-Württemberg für diese Veranstaltung gekommen."

Cuxhavener Nachrichten, hp, 08.12.2015

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