Shanty-Chor Cuxhaven

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...der etwas andere Shanty-Chor

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Da lagen die Gefühle blank

"Weihnachten auf See" mit dem Shanty-Chor Cuxhaven sorgte für wehmütige Stimmung

Der Shanty-Chor Cuxhaven rief in der Kugelbake-Halle mit "Weihnachten auf See" bei vielen Gästen Erinnerungen wach und weckte Vorfreude auf die gerade begonnene Weihnachtszeit. "Heiligabend gab es eine Konferenzschaltung und man wünschte sich gegenseitig Frohe Weihnachten. Manchmal konnte man nicht sprechen, weil die Tränen flossen und man emotional so überwältigt war, dass es einem die Sprache verschlagen hat", erinnert sich die ehemalige Seemannsfrau Anita.

"Weihnachten auf hoher See ist seit 20 Jahren unser erstes Lied. Wir haben es von Fiete Münzner übernommen", sagt Peter Mordhorst, der durchs Programm führte. Die Sänger um Udo Brozio sorgten im Publikum mit "Ave Maria der Meere" für hingebungsvolles Schweigen bis zum letzten Ton. Beim plattdeutschen Lied "Is Wiehnacht hüüt", klatschten alle mit.

Günter ist in seinen ersten sechs Berufsjahren als Assi in der Maschine auf dem Fischdampfer "Augsburg" von Cuxhaven aus zur See gefahren. "Zweimal habe ich Heiligabend auf See verbracht und bin von meiner Frau angerufen worden", sagt er. "Ohne Familie zu sein, das ist das schlimmste Gefühl, das es gibt. In der Messe stand ein kleiner Weihnachtsbaum. Der Kapitän hat für alle, die Freiwache hatten, Punsch spendiert, und wir haben Weihnachtslieder gesungen. Mancher hatte Tränen in den Augen."

Cuxhavens Seefahrer-Urgestein Helmut Brüning erzählt über seine Zeit als Fischdampferkapitän von Weihnachtsfesten, die er nicht im Kreise seiner Lieben erlebte. "Wir haben von der Reederei Gänsebraten mit an Bord bekommen. Außerdem gab es einen Tannenbaum und wir hörten Norddeich Radio." Doch nicht alle hatten einsame Weihnachten fernab der Familie. Bärbel erinnert sich: "Ich bin auf See groß geworden. Mein Vater war Kapitän und hat ein Kümo gehabt. Wir waren mit der ganzen Familie an Bord und haben dort gemeinsam Weihnachten gefeiert." Inges Ehemann Heino hat Schiffszimmermann gelernt und ist später jahrelang als Kapitän auf den Meeren unterwegs gewesen. "Ich habe manche Weihnachten alleine zu Hause verbracht. Dann habe ich die Familie um mich gehabt und habe sie verwöhnt. Trotzdem war ich immer bei meinem Heino in Gedanken auf See. Mein Mann war sehr musikalisch und hatte eine wunderbare Stimme. Als er Kapitän auf dem Feuerschiff Elbe 1 war, hat er für die Besatzung das Weihnachtsfest festlich ausgeschmückt, damit sich die Seeleute ein bisschen heimelig fühlten. Wenn er zu Hause war, haben wir Hausmusik gemacht. Wenn ich heute die alten Seemannslieder höre oder Herrn Brünings Erzählungen lausche, dann tut es weh. Dann geht es sehr nahe", sagt die ehemalige Seemannsfrau.

Cuxhavener Nachrichten, Joachim Tonn, 07.12.2018

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Foto: Tonn
Weihnachten auf See in der Kugelbake-Halle

Der Shanty-Chor Cuxhaven lädt am Sonntag, 2. Dezember, 15.30 Uhr, wieder zu seiner traditionellen Veranstaltung "Weihnachten auf See" in die Kugelbake-Halle ein. Die Zuschauer werden ein Programm aus weihnachtlicher Musik und Liedern, die einen engen Bezug zur See und der Küste haben, erleben. Wiehnacht an de Waterkant" des Cuxhavener Komponisten Heinz Drossner wird ebenso wenig fehlen wie "Nix as Dütt" und "Weihnacht auf hoher See".

Sabine Lenz-Breuer und ihre ATSC-Tanzmäuse bereichern das Programm mit Tanzdarbietungen und natürlich auch mit der Weihnachtsbäckerei. Rudolf Martin erzählt von maritimen Ereignissen zur Weihnachtszeit. Der bekannte Cuxhavener Kapitän Helmut Brüning schildert seine Erlebnisse zu Weihnachten auf seinem früheren Schiff. Auch in diesem Jahr wird der Chor wieder ein Satelliten-Live-Telefonat mit einem Schiff führen. Vorgesehen ist ein Gespräch mit dem Forschungsschiff "Polarstern" auf der Fahrt zum Südpol. Als Zugabe erscheint in diesem Jahr auch der Nikolaus und bringt Geschenke für die kleinen Besucher.

Eintrittskarten für diese Veranstaltung sind an der Vorverkaufskasse des Veranstaltungszentrums, Telefon (0 47 21) 40 44 44, bei den Cuxhavener Nachrichten und bei der Niederelbe Zeitung erhältlich. (red/hwi)

Cuxhavener Nachrichten, red / hwi, 29.11.2018

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Barka – Danke dem Shanty-Chor Cuxhaven

Rund 1.500 Euro fehlten am Ende noch, um den Frauen aus dem Dorf Sananga im westafrikanischen Burkina Faso, einem der ärmsten Länder unserer Welt, ihren Wunschtraum "Brunnen" erfüllen zu können.

Mit "Shanties for Africa" hat der Shanty-Chor Cuxhaven im August dieses Jahres in der Katholischen Pfarrkirche St. Marien den Bau des Brunnens schließlich ermöglicht. Das Benefizkonzert war ein rundherum gelungener Erfolg, ein kurzweiliges Programm, ein Abend mit Musik, Information und Foto-Impressionen aus Burkina Faso und Cuxhaven. Am Ende war die fehlende Summe zusammengekommen.

Auf diesem Weg dem Chor sowie natürlich allen Spenderinnen und Spendern nochmals ein großes "DANKE", ebenfalls an die Pfarrei, die mit ihrer Kirche einen wunderschönen Rahmen zur Verfügung gestellt hatte.

Im Oktober wurde der Brunnen nun eingeweiht und von den Frauen von Sananga mehr als dankbar in Betrieb genommen. 8.400 Euro mussten insgesamt aufgebracht werden, um 75 m tief zu bohren und so einen Pump-Brunnen zu installieren. Glücklicherweise hat gleich die erste Bohrung Wasser sprudeln lassen und somit weitere Kosten erspart, zum Beispiel, dass die Bohrfirma ein zweites Mal mit schwerem Gerät anrücken muss.

Wasser ist ein so unendlich kostbares Gut. In diesem heißen Sommer haben wir es ja auch hier ein wenig zu spüren bekommen. Die Frauen von Sananga haben Dank Wunschträume/Netzwerk für Mädchen- & Frauenprojekte e.V. an einem Alphabetisierungskurs teilgenommen und sich im Anbau von Salat und Gemüse anlernen lassen. Jetzt beackern sie 1 ha Land. Von den Einnahmen, die sie auf dem Markt erzielen, zahlen sie das Schulgeld für ihre Kinder und tragen wesentlich zum Unterhalt der Familie bei.

Ein Projekt, das Wunschträume/Netzwerk für Mädchen- & Frauenprojekte e.V. dringend weiterfördern möchte. Das Gelände soll demnächst eingezäunt werden, damit keine ungebetenen Gäste kommen, vor allem auch keine Kühe und Ziegen, die das junge Grün der Pflanzen gleich wieder abfressen. Laut Kostenvoranschlag beläuft sich die Einzäunung des Geländes auf rund 5.000 Euro. "Dass wir auch diese Summe zusammenbekommen werden…" ist sich Kathrin Seyfahrt, Gründerin und Vorsitzende des Vereins Wunschträume/Netzwerk für Mädchen- & Frauenprojekte e.V. sehr sicher - "Wunschträume lassen sich nicht immer gleich und sofort erfüllen, manchmal braucht man eben ein bisschen Geduld."

Nähere Informationen unter www.netzwerk-wunschtraeume.de

Kathrin Seyfarth, 18.11.2018

Danke an den Shanty-Chor Cuxhaven
Brunnen für Sananga
Brunnenbohrung
Brunnenbohrung
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Volles Haus zum Zehnjährigen

Shanty-Chor Werdohl feiert Geburtstag mit mehr als 300 Gästen und einem Konzert

Vor zehn Jahren ist der Shanty-Chor Werdohl gegründet worden. Grund genug, diesen runden Geburtstag mit einem großen Fest gebührend zu würdigen. Hierfür hatten sich die Werdohler am Samstag mit dem Shanty-Chor aus Cuxhaven ein hochkarätiges Sängerensemble in das Restaurant Vier Jahreszeiten eingeladen.

Die Resonanz war groß und der Saal mit mehr als 300 Gästen so gut gefüllt, dass die Besucher auch auf das angrenzende Zelt ausweichen mussten. Von dieser positiven Rückmeldung zeigte sich auch Dieter Eckhardt als Leiter des Festausschusses überwältigt. Er, der auch Mitglied im Shanty-Chor Cuxhaven ist, hatte den Kontakt für dieses außergewöhnliche Gastspiel hergestellt.

Die Sänger von der Küste haben allein in diesem Jahr mehr als 70 Auftritte absolviert - und im Juni mit ihrem 50-jährigen bestehen selbst ein großes Jubiläum gefeiert. Ihre maritime Bühnenshow "Rote Laterne" führten die Cuxhavener in den vergangenen Jahren 320 Mal auf und erreichten damit rund 100.000 Menschen.

Eigentlich sollte nach der Vorstellung am 25. August in der ausverkauften Kugelbake-Halle in Cuxhaven Schluss sein: "Doch wenn Werdohl ruft, dann spielen wir die "Rote Laterne" auch 321. Mal", so Chorleiter Udo Brozio. Um dem Werdohler Chor und den Zuhörern ein maritimes Ständchen zu bringen und pünktlich im Sauerland einzutreffen, waren die Cuxhavener um 06:30 h mit dem Bus losgefahren.

Zuvor hatte Bürgermeisterin Silvia Voßloh die Gäste begrüßt und dabei die Vielfalt des Shanty-Chores hervorgehoben: "Sie sind der musikalische Botschafter Werdohls, der die Lieder des Lennestrandes in die Welt trägt." Und damit hieß es: Leinen los für den Auftritt der Lokalmatadoren. Als Hommage an ihre Gäste eröffneten die Werdohler mit "Weiße Segel vor Cuxhaven" und brachten danach Klassiker wie "Auch Matrosen brauchen eine Heimat" oder "My Bonnie lies over the Ocean" zur Aufführung.

Nach einer kurzen Umbauphase hatte dann der Shanty-Chor aus Cuxhaven seinen Einsatz. Zuänchst richtete Chorleiter Udo Brozio ein Wort an die Besucher: "Unsere Melodien von der Küste in dieser Landschaft singen zu dürfen ist schon ganz große Klasse. Ich weiß, wie schön Sie es hier haben." Jan Bühner übergab zudem als Vorsitzender der Sänger aus dem Norden ein Mitbringsel in Form von "meerbezogenen Leckereien" an die Mitglieder des Werdohler Chores. "Zudem freuen wir uns, dass ihr in den vergangenen zehn Jahren ein tolles Programm auf die Beine gestellt habt", so Bühner.

Dass auch mitgesungen und geschunkelt werden durfte, mussten die Cuxhaven und allen voran Udo Brozio als begnadeter Akkordeonspieler dem begeisterten Publikum nicht zweimal sagen. Spätestens gegen Ende des Konzerts hielt es die Besucher nicht mehr auf ihren Stühlen. Schön auch, dass das Programm spontan umgeworfen wurde und die Zugabe gar nicht erst erbeten werden musste ("Sie müssen nicht klatschen: das ist bereits die Zugabe"). Zum Abschied und mit der Liedzeile, dass irgendwann jedes Schiff einmal vor Anker gehen muss, schloss der Chorleiter mit den Worten: "Wir sehen uns in Cuxhaven oder in der Welt" und die Männer des Shanty-Chores marschierten im Spalier aus dem Saal.

Süderländer Volksfreund (Werdohl), Jari Wieschmann, 23.10.2018

Artikel Süderländer Volksfreund
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