Shanty-Chor Cuxhaven

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...der etwas andere Shanty-Chor

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Benefizkonzert für Burkina Faso

Fließendes, sauberes Wasser – für uns eine Selbstverständlichkeit. Für die meisten Menschen im westafrikanischen Burkina Faso immer noch ein Wunschtraum. Das ehemalige Obervolta ist ein Binnenstaat und zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Wunschträume / Netzwerk für Mädchen- & Frauenprojekte e.V. hilft seit seiner Gründung vor 15 Jahren Brunnen zu bauen und / oder nachzubohren und trägt damit vielerorts zu einer verbesserten Wasser- und Sanitärversorgung bei.

In diesem Vorhaben unterstützt der Shanty-Chor Cuxhaven seit einigen Jahren den Verein mit "Wassergeld". So konnten in einem Projekt am Rande der Hauptstadt Ouagadougou, in dem 45 Frauen Salat und Gemüse anbauen und mit dem Verkauf ihren Lebensunterhalt verdienen, diverse Brunnen nachgebohrt und jeweils mit einer sauberen Einfassung und Deckel versehen werden. In einem weiteren Projekt konnte eine defekte Pumpe erneuert und damit den 250 dort lebenden Menschen wieder Zugang zu sauberem Wasser verschafft werden.

Jetzt wünschen sich die Frauen von Sananga, einem Dorf 200 km nördlich von Ouagadougou, einen Brunnen, denn sie müssen für Wasser weite Wege zurücklegen und teuer bezahlen. Die Frauen stellen Seife und Seifenprodukte her und möchten, ähnlich wie die Gartenfrauen in der Hauptstadt, zusätzlich gern Salat und Gemüse anbauen. Mit den Einnahmen können sie ihre Familien unterstützen und ihren Kindern das Schulgeld bezahlen. In dieser Region am Rande der Sahel-Zone muss sehr tiefgebohrt werden, um dauerhaft Wasser zu haben. Das hat die Anschaffung eines eigenen Brunnens bislang unmöglich gemacht.

Der Shanty-Chor Cuxhaven möchte den Frauen Wasser "schenken" und damit ihren Wunschtraum nach einem Brunnen erfüllen. Dafür gibt er am Freitag, 3. August 2018 um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Marien, Beethovenallee 18 ein Benefizkonzert bei freiem Eintritt, aber mit der Bitte um Spenden.

Kathrin Seyfahrt, Gründerin und Vorsitzende von Wunschträume / Netzwerk für Mädchen- & Frauenprojekte e.V. wird persönlich die Projektarbeit in Burkina Faso vorstellen.

Kathrin Seyfarth, 13.07.2018

Wasser für Sananga - diese Frauen wünschen sich den Brunnen.
Wasser für Sananga - diese Frauen wünschen sich den Brunnen.
Heimatverein besuchte Shanty-Jubiläum

Der Heimat- und Geschichtsverein (HGV) Pappenheim und Ortsteile hat den Shanty-Chor Cuxhaven besucht, um das Jubiläum zu dessen 50-jährigem Bestehen mitzufeiern. Die Pappenheimer wurden von Jan Bühner, dem Vorsitzenden des Shanty-Chores begrüßt. 24 Altmühlstädter nahmen am Galaabend in der mit 730 Gästen ausverkauften Kugelbakehalle in Cuxhaven teil. Vorsitzende Renate Prusakow überreichte im Namen des HGF eine Keramikplatte mit der Pappenheimer Weidenkirche, hergestellt in der Pappenheimer Galerie Van der Gang. Viele Erinnerungen der Shantys sind mit den Tulpengottesdiensten mit dem Chor verbunden. Beteiligt haben sich die Pappenheimer auch am Dirigentengeschenk für Udo Brozio. Der HGV überbrachte Grüße von den Bürgermeistern Uwe Sinn (Pappenheim) und Alfred Maderer (Langenaltheim).

Lebendige Geschichte erlebten die Pappenheimer im Auswandererhaus und im Klimahaus in Bremerhaven. Besucht wurden ferner die Kirche in Bremen und das neue Museum Windstärke 10. Der Höhepunkt war aber ein Spaziergang auf dem Meeresboden mit Wattführer Peter Seer, der trotz Sturm stattfand. Außerdem wurde mit der Jan Cux 1 in See gestochen. Nicht fehlen durfte ein Besuch beim Open Air des Shanty-Chores am Alten Hafen.

Weißenburger Tageblatt, Renate Prusakow, 13.07.2018

Artikel Weißenburger Tageblatt
Botschafter ihrer Stadt

Von nah und von fern waren sie gekommen, um am Mittwoch in der Kugelbake-Halle den Galaabend anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Shanty-Chors Cuxhaven mitzuerleben. Ein halbes Jahrhundert im Dienst von Shantys und Seemannsliedern – das ist schon was. Unzählige Auftritte landauf, landab, Reisen ins Ausland, CDs und DVDs sind (hörbarer) Ausdruck dieser wahrhaft stattlichen Bilanz. Ganz zu schweigen von der Freude, die der Chor seinen Zuhörern immer wieder von Neuem bereitet.

Nicht anders beim festlichen Galaabend in der übervollen Kugelbake-Halle, wo am Ende die Begeisterung des Publikums die sprichwörtlichen "hohen Wellen" schlug. Dass der Chor mit seinen 23 Sängern, seinen drei auf einem ganz unterschiedlichen Instrumentarium bestens bewanderten drei Musikern (bei der Gala waren es übrigens vier) und einem Techniker unter der Leitung von Udo Brozio seit Längerem schon in Sachen Shanty und Seemannsgesang neue Wege geht, ist gleichermaßen bekannt wie geschätzt.

Im musikalischen Teil der Jubiläumsveranstaltung wurde jedoch mit einigen Kostproben an die Anfänge erinnert. An die erste, 1974 bei Ariola aufgenommene LP zum Beispiel. Damals vermittelt von Heinz Drossner, der so manches Lied für den Shanty-Chor schrieb. Dem Blick zurück auf die noch wesentlich bescheideneren Anfänge war an diesem Abend auch der Sangesgruß des gemischten Chors der Döser Liedertafel "Nordstern" unter der Leitung von Frank Hohmeister geschuldet. Denn aus der Liedertafel heraus hatten einige Sänger im Jahre 1968 den Shanty-Chor, der damals noch den Namen "Die Seelords" trug, gegründet. Unter ihnen Wilhelm Mayensohn, der am Mittwoch für 50 Jahre aktives Chorsingen geehrt wurde.

Doch neben der musikalischen Reise des Shanty-Chors von den ersten Anfängen bis hin zum Repertoire von heute stand vor allem die Wertschätzung des so erfolgreichen Ensembles im Mittelpunkt des Abends. Für den die Grüße des Oberbürgermeisters sowie von Rat und Verwaltung überbringenden Bürgermeister Ingo Grahmann ist der Chor "einer der bedeutendsten Botschafter Cuxhavens", der seinen Zuhörern mit seinem Gesang Fernweh und Humor vermittelt. "Männer, bleibt am Ball, sonst würde uns viel fehlen!", meinte Grahmann denn auch in diesen Fußball-Weltmeisterschafts-Zeiten an die Adresse der Shanty-Chor-Leute.

Grüße der Nordseeheilbad Cuxhaven GmbH in Form eines Segelbootes mit Shanty-Chor-Logo gab es an diesem Abend von Marina Albers. Der stellvertretende Landrat Richard Schütt kam mit Glückwünschen und einer Urkunde vom Landkreis Cuxhaven, der gleichfalls durch den Chor bestens repräsentiert werde. Über 100 Termine im Jahr "Wir sind mächtig stolz, einen solchen Chor in unseren Reihen zu haben", betonte Wolfgang Zinow, Vorsitzender des Kreischorverbandes Niederelbe, auch im Namen des Chorverbandes Niedersachsen Bremen. Sein besonderer Dank galt "all den Ehrenämtlern", den Chorvorständen sowie der Tatsache, dass "vom Shanty-Chor Cuxhaven immer wieder Neues angegangen wird". So gut wie 100 Termine im Jahr und dazu noch zahllose Übungsabende – das sei schließlich keine Kleinigkeit.

Dass Udo Brozio nicht "nur" seit 20 Jahren den Shanty-Chor Cuxhaven leitet, sondern bereits seit 35 Jahren als Chorleiter aktiv ist, war Anlass genug, ihn mit einer Urkunde zu ehren. Dank und herzliche Gratulation gab es für Brozio wie für den gleichfalls geehrten Wilhelm Mayensohn vom Shanty-Chor-Vorsitzenden Dr. Jan Bühner. Als Nachfolger des von ihm an diesem Abend begrüßten Kurt Kniesche habe Udo Brozio seinerzeit den Chor übernommen. Ohne ihn, so Bühner, würde es den Shanty-Chor wohl nicht mehr geben. Brozios "kameradschaftliche Leitung" und, wie der Vorsitzende schmunzelnd anmerkte, "sein immer wieder seniorenpädagogischer Einsatz" seien für die Sänger stete Freude und Motivation zugleich.

Zu weiteren guten Wünschen zum 50-jährigen Chor-Jubiläum siehe unten stehenden Artikel.

Goldene Schallplatte für den Shanty-Chor

Zu denen, die angereist waren, um dem Shanty-Chor Cuxhaven ihre Glückwünsche persönlich zu überbringen, gehörte am von Klaus Erlewein moderierten Galaabend auch Kathrin Seyfart, Begründerin von "Wunschträume"-Netzwerke für Frauen e.V. Mit ihr ist der Chor durch seine engagierte Unterstützung des Burkina-Faso-Projektes verbunden. Seine Spenden aus Konzertauftritten und CD-Einspielungen fließen inzwischen in Wassergeld- und Brunnenbau-Projekte, merkte Kathrin Seyfart dankbar an. Von der Jubiläums-CD übrigens jeweils 1 Euro.

Dass der Shanty-Chor in den langen Jahren seines Bestehens eine stattliche Anzahl von Fördermitgliedern und noch mehr Fans gewonnen hat, zeigte sich auch und ganz besonders an diesem Abend. Ob aus dem fränkischen Pappenheim oder aus der Eifel – von überall her waren sie gekommen, um das halbe Jahrhundert "ihres" Chores mitzufeiern. Für Wilhelm Mayensohn, einen der ältesten Shanty-Chor-Sänger und gefragten Vorsänger, gab es von ihnen ein "Goldenes Mikrofon", für den Chor insgesamt gar eine symbolische "Goldene Schallplatte". Und da es sich mit trockener Kehle bekanntlich nicht gut singen lässt, hatten die Einbecker in weiser Voraussicht an ihr berühmtes Bier gedacht und es als flüssigen "Gruß" in Fässern mit nach Cuxhaven gebracht.

Der Shanty-Chor und sein Leiter Udo Brozio dürfen all das getrost als Ausdruck von Begeisterung und Dankbarkeit ihres über Jahre treuen Publikums nehmen. Mit ihrem Bemühen, den Shanty in seiner ursprünglichen Form zu pflegen und das Repertoire von Fall zu Fall durch neue Entdeckungen anzureichern, halten sie ein bedeutendes Stück Seefahrtsgeschichte wach.

Cuxhavener Nachrichten, Ilse Cordes, 23.06.2018

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Der Klang des Nordens

Tiefe Männerstimmen, die voller Inbrunst über das harte Leben auf See singen. Über die Liebe und das Gefühl, in seinen Heimathafen zurückzukehren. Mal auf Englisch, mal auf Deutsch. Die Shanty-Chöre aus Otterndorf und Cuxhaven halten die maritime Tradition aufrecht und prägen unseren Heimatbegriff auf ganz besondere Art und Weise.

Rauschendes Meer, kreischende Möwen, die umherfliegen und der Wind, der durch den Hafen pfeift. Inmitten stehen kernige Männer mit Fischerhemd, Bärten und Elbsegler. Nichts kann ihnen etwas anhaben, denn sie haben sich und ihre Lieder. Ja, ein wenig Romantik schwingt bei dieser Vorstellung mit. Und das, obwohl Shantys und Seemannslieder schon seit vielen Jahren nicht mehr dort gesungen werden, wo sie ihren Ursprung haben. Auf der hohen See. Was einst Seemänner und Matrosen bei der harten Arbeit auf See unterstützen sollte, dient heute in erster Linie der Unterhaltung von Touristen und Einheimischen. Dafür sorgen die Shanty-Chöre aus Otterndorf und Cuxhaven mit ihren vielen Auftritten. Immer im Gepäck haben sie ein breites Repertoire an Liedern. Mal sind sie humorvoll, mal tiefsinnig und manchmal auch richtig romantisch.

"Ein guter Auftritt ist wie ein Gewinn im Lotto", schwärmt Detlef Deuber, Vorsitzender des Shanty-Chors Otterndorf. Mit 187 Jahren auf dem Buckel ist er übrigens
der älteste Shanty-Chor Deutschlands. Neben der Tradition sei es aber vor allem die Kameradschaft, die den Chor ausmache. "Hier steht jeder für jeden ein", so Deuber. Einmal pro Woche treffen sich die Musiker in der Otterndorfer Grundschule und proben. 28 Sänger, zwei Akkordeonspielerinnen, zwei Gitarristen. Und etwas flüssige Verpflegung. Jeder hat seine Liedermappe dabei. Doch wenn Dirigentin Erika Willenbrink den Ton anstimmt, dann brauchen sie die nicht mehr. "Dann legt sich ein Schalter um. Die Lieder sind in Fleisch und Blut übergegangen", sagt Deuber.

Klänge, die berühren

Schon fast ein wenig Gänsehaut kann man bekommen, wenn die tiefen Männerstimmen plötzlich loslegen. Mit voller Wucht treffen sie einen und machen etwas mit einem. Etwas Gutes, das unter die Haut geht. "Menschen, die fröhlich zu leben verstehen, das macht den Norden so schön", heißt es in einem der Lieder, die sie an diesem Tag proben. Und das trifft den Kern, obwohl viele Mitglieder des Shanty-Chors Otterndorf gar nicht aus dem Cuxland stammen. Essen, Duisburg, Sauerland, Berlin. Sie sind eine bunte Truppe, die zeigt: Heimat ist nicht nur da, wo man geboren ist, sondern da, wo man lebt und wo Freunde und Familie sind.

Ähnlich ist es beim Shanty-Chor Cuxhaven, der in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiert. Viele Mitglieder kommen aus Cuxhaven, einige andere zum Beispiel aus dem Sauerland. Einen Unterschied macht das aber nicht. Denn: Sie alle eint die Liebe zur Musik und zur Aufrechterhaltung der maritimen Tradition. "Unsere Musik stärkt die Heimat. Cuxhaven gilt als Sehnsuchtsort und das untermalen wir", sagt Jan Bühner, 1. Vorsitzender des Shanty-Chors Cuxhaven. Geprobt wird einmal die Woche im "Heimathafen", der Shanty-Messe direkt im Alten Fischereihafen. Eine wahre maritime Perle, die von innen fast einem kleinen Museum gleicht. Fotos, Auszeichnungen, Erinnerungen. Die Wände und Decken hängen voll. Eine Bar gibt es auch. Logisch, denn eine trockene Kehle kann beim Singen schließlich niemand gebrauchen.

Die Gemeinschaft zählt "Bei unseren Proben sind alle dabei, wir haben ein starkes Gemeinschaftsgefühl", freut sich Chorleiter Udo Brozio. Er selbst spielt Akkordeon und ist immer dran, das Repertoire zu erweitern. "Wir versuchen, uns vom typischen Seemannssingsang abzusetzen." Deswegen kann auch mal ein Lied von Bruce Springsteen oder den Beach Boys dabei sein. Dennoch: "Es liegt uns am Herzen, die Tradition der Shantys, der Arbeiterlieder, aufrechtzuerhalten. So bleiben die Lieder am Leben", so Brozio. Jan Bühner findet einen weiteren Punkt wichtig: "Wenn wir auf der Bühne stehen, dann singen wir von der Heimat. Einer weltoffenen Heimat."

Cuxhavener Nachrichten, Jara Tiedemann, 20.06.2018

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